40 Jahre erfolgreich dank fachübergreifender Kompetenz

Mai 2019 – In diesem Jahr feiert die Q-Data Service GmbH ihr 40-jähriges Bestehen. Das inhabergeführte Unternehmen mit Sitz in Hamburg ist spezialisiert auf ganzheitliche Informations- und Elektrotechnik und blickt zurück auf vier erfolgreiche Jahrzehnte, in denen sich die Technologien rasant weiterentwickelt haben. Aus Anlaß des Jubiliäums schauen wir, wie QDS seine Vorreiterposition zukünftig weiter ausbauen will.

Das Team vom QDS inklusive Reinhard Heymann, Geschäftsführer (3,.oben rechts.); Christian Goebel, Geschäftsführer (Mitte, rechts außen); Stefan Denker, Leiter Elektrotechnik (Mitte, 2. v.r.), Markus Müller, Geschäftsführer (vorne, links unten) | Bildquelle: Südseiten Magazin

Gegründet wird QDS 1979. Zu dieser Zeit führt IBM den Personal Computer ein, der die bisherigen PC-Ungetüme ablöst, und Microsoft BASIC läuft weltweit gerade einmal auf rund 200.000 Computern. QDS entsteht also zu einer Zeit, als Bürocomputer und Softwarelösungen noch in den Kinderschuhen stecken. Mit ihren Leistungen konzentrieren sich die Hanseaten auf kleine und mittelständische Unternehmen. Dank eines Rund-um-Supports sind sie schnell ein gefragter Ansprechpartner für anspruchsvolle Netzwerk-Lösungen. Während der 2000er Jahre gewinnt die strategische IT-Beratung an Bedeutung wie auch die Konzeption ganzheitlicher IT-Lösungen.

Wegbegleiter bei der digitalen Transformation

2007 ist das Jahr, in dem Apple das iPhone erstmals vorstellt, das die Kommunikation revolutionieren wird. PCs mechanisch mit dem Schraubenzieher zu reparieren, das war einmal. Gefragt sind jetzt maßgeschneiderte Business Solutions und profunde Kenntnisse in den Bereichen Digitalisierung, Cloud Computing, Vernetzung, Sicherheit und Schnittstellenkompatibilität. Über dieses Know-how verfügt das mittlerweile neun Mann starke IT-Team dank fachübergreifender Zusammenarbeit, so dass mittelständische Kunden einen umfassenden Managed-IT-Service aus einem Guß bekommen. Die Business-Telefonie ist ein weiteres Geschäftsfeld, das sich dynamisch entwickelt.

Gefragter Planer und Systemintegrator

Weitere sieben Mitarbeiter betreuen inzwischen das boomende Segment Smart Home und Smart Building. Seit Anfang der 2000er Jahre gehört die Elektro- und Gebäudetechnik zum Portfolio. Was als Testballon von Reinhard Heymann, dem umtriebigen Gründer und Geschäftsführer von QDS, für private “Häuslebauer” begann, hat sich zu einem prosperierenden Geschäftsfeld entwickelt. Längst ist QDS auch hier zu einem gefragten Partner avanciert, der Bauherren, Investoren, Architekten und Fachplaner sowie Unternehmen aus dem Bereich Facility Management bei der Planung und Umsetzung umfassender gebäudetechnischer Lösungen unterstützt.

Vorreiterposition wird weiter ausgebaut

Die nachfolgende Generation, die im Sommer 2019 das Ruder von Reinhard Heymann übernimmt, hat viel vor, um die Vorreiterposition von QDS weiter auszubauen, wie sich den nachfolgenden Kurzinterviews entnehmen lässt.

QDS: Herr Denker, Sie leiten demnächst die Abteilung Elektrotechnik bei QDS, ein Bereich, der sich aufgrund der Digitalisierung in einer gravierenden Umbruchphase befindet. QDS ist bekannt dafür, frühzeitig Trends und Entwicklungen zu erkennen. Smart Home war hier schon vor mehr als 15 Jahren ein Thema. Wie werden Sie diese Vorreiterrolle im Bereich vernetzter Wohngebäude beibehalten?

Stefan Denker: Ein wichtiger Aspekt ist die Anlehnung an standardisierte Prozesse sowie Protokolle und namenhafte Hersteller. Nur so kann eine nachhaltige, sichere und vom Kunden akzeptierte Lösung platziert werden. Denn die Investitionen in das eigene SmartHome sollten der Nutzungsdauer des Gebäudes annähernd ebenbürtig sein. Viele der aktuell in den Medien beworbenen Lösungen und Produkte bieten zwar heute eine „State-Of-The-Art“ Funktionalität, aber wie sieht es mit der Langzeitakzeptanz oder gar dem technischen Support aus?

QDS: Mittlerweile ist QDS auch im Bereich Smart Building aktiv und ein gefragter Partner. Warum ist der gewerbliche Immobilienbereich für Sie interessant und welche Lösungen bietet QDS hier in Zukunft?

Stefan Denker: Wir sehen im Bereich der Gewerbeimmobilien vorrangig die Vernetzung von Mensch und Maschine als Triebfeder. Die heutige Nutzung der gewerblichen Immobilien unterscheidet sich in weiten Bereichen von denen von vor 30 Jahren. Heute ist sowohl die Einbindung klassischer Kommunikationswege als auch neuer IP-basierter Protokolle ein „MUSS“. Das intelligente Gebäude passt sich den Bedürfnissen der Nutzer an und schafft so einen hohen Wohlfühlfaktor bei gleichzeitiger Sicherstellung der Versorgungsprozesse. Die heutige Datentiefe ermöglicht einen intelligenten, bedarfsgerechten und einfach erweiterbaren Aufbau von Gebäudeprojekte. Und das sowohl bei HLK, Raum und Medien sowie bei Sicherheitskonzepten. Um diesen Bedarf auch zukunftsweisend abdecken zu können, sind wir eine Partnerschaft mit PHOENIX CONTACT eingegangen. Deren IoT-basierte Gebäudemanagementsystem Emalytics vereint Management- und Bedieneinrichtung sowie Energiemonitoring in einer intelligenten Plattform. So sind eine bedarfsgerechte Steuerung, Auswertung und Nutzung der Daten zur Optimierung von Versorgungsprozessen in Gebäuden möglich.

QDS: Herr Goebel, Sie leiten den Bereich Informationstechnik und Service bei QDS. Mit welchen Aktivitäten bzw. Maßnahmen werden Sie den Bereich zukünftig stärken und ausbauen?

Christian Goebel: Die Basis für das Management von komplexen IT-Infrastrukturen haben wir Anfang des Jahres mit der Einführung unseres neuen ITSM-Tools gesetzt. Ich wurde auf der 40-Jahrfeier immer gefragt wie ich die nächsten 40 Jahre bestreiten will – meine Antwort: Ich schau lieber erstmal auf die nächsten 5 Jahre – jetzt die richtigen Services anbieten und betreiben.

QDS: Mit welchen IT-Diensten werden Sie den Mittelstand bei der digitalen Transformation unterstützen?

Christian Goebel: Wie in unserem Smart Breakfast im Februar berichtet, glaube ich daran – dass die klassischen lokalen IT- Infrastrukturen sinnvoll mit Cloudservices ergänzt werden sollten. Ich glaube das Office 365 das richtige Produkt ist, welches bei der digitalen Transformation unterstützt. Es standardisiert und vereinfacht, es wächst problemlos mit, es ermöglicht Agilität und den „Next Generation Workplace“, es erspart hohe Investitionskosten und macht uns außerdem ortsunabhängig.

QDS: Herr Müller, Sie verantworten den Vertrieb bei QDS. Mit welchen Aktivitäten bzw. Maßnahmen werden Sie den Bereich zukünftig stärken und ausbauen?

Markus Müller: Eine kurze Frage, die in einer kurzen Antwort gar nicht so einfach beantwortet werden kann. Bei QDS sind wir schon mit mehreren Aktivitäten und Maßnahmen gestartet, haben noch einige im Anlauf und überlegen auch schon umfangreich, was wir in der Zukunft machen können und wollen. Wichtiger für uns ist es, immer mit unseren Kunden und Interessenten zu wachsen. Wir bauen gerade neue Services auf und verstärken uns auch vor allem im Microsoft Cloud „O365“ mit Zertifizierungen. Wir wollen damit sicherstellen, dass auch künftige Prozesse, die es heute so vielleicht bei Kunden noch gar nicht gibt, geliefert und genutzt werden können.

Zudem arbeiten wir gerade an einem moderne Marketingkonzepte. Wir wollen eine bessere und übersichtliche Information zu uns und den von uns angebotenen Services und Lösungen künftig anbieten. Auch mit unseren Smart Breakfast soll es im 2. Halbjahr mit spannenden Themen weitergehen. Die Themen werden bald auf unserer Webseite unter Events nachzulesen sein. Ich kann nur sagen, es wird sich lohnen.

Eine weitere wichtige Veranstaltung wird es auch wieder in diesem Jahr geben. Der 4. QDS GolfCup am 19. September 2019, auf den ich mich persönlich schon sehr freue. Auch hier wird sich einiges anders zu den Vorjahren geben. Vor allem freut es mich, dass es ein reines AZUBI Projekt wird. Alle QDS AZUBI werden sich um die Organisation kümmern. Es bleibt spannend.

QDS: Was planen Sie im Hinblick auf die Personalentwicklung? Welche Kompetenzen benötigen Sie und wie wollen Sie diese gewinnen?

Markus Müller: Ein klares Ziel von QDS ist es, auch weiterhin als Ausbildungsunternehmen tätig zu sein und damit Fachkräfte, vielleicht aber auch die nächsten Führungskräfte auszubilden. Auch dieses Jahr werden zwei Azubis zum Systemintegrator in der Informationstechnologie und ein Azubi zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik beginnen. Wichtig sind uns, die Lust an der Technik, soziale Kompetenz und ein versierter Umgang mit Kunden. Den Rest bringen wir ihnen dann schon bei.