Corona-Krise: Moderne IT ist Trumpf

Vielleicht wird der 13. März 2020 in einigen Jahren als “Corona-Friday” in die über 40-jährige Firmengeschichte der Q-Data Service GmbH eingehen. An dem Tag schickten deutschlandweit zig tausend Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Schutz vor dem hochinfektiösen Coronavirus ins Home Office. Darunter auch IT-Kunden von QDS, die dank Cloud-Anbindung und gut ausgestatteter Notebooks aus dem Stand auf eine funktionstüchtige Arbeitsumgebung zugreifen konnten.

Zwar gab es einige Unvorbereitete, für die das QDS-Team in Windeseile professionelle Laptops besorgen und entsprechend konfigurieren musste, damit die Belegschaft einen sicheren und stabilen Zugang zum Firmennetzwerk hat. “Insgesamt ist der Rückzug der von uns betreuten Kunden ins Home Office jedoch geordnet verlaufen”, erinnert sich IT-Chef Markus Müller heute, gut vierzehn Tage danach. Dass er einmal bewegende Dankes-Mails von Führungsverantwortlichen für seinen hervorragenden IT-Service erhalten würde, hätte er sich vor der Corona-Krise indes nicht träumen lassen. “Soviel Lob hat mich dann doch berührt. Dabei bieten wir nur das, was wir immer bieten, nämlich einen Rund-um-sorglos-Service für eine moderne Unternehmens-IT.” Und der soll jetzt weiter ausgebaut werden, damit die Kunden während des bis auf weiteres andauernden Shut-Down operativ handlungsfähig bleiben und danach gleich wieder durchstarten können.

Herausforderung 1: Flexible Arbeitsplätze anbinden

Aus den Gesprächen mit Kunden in den letzten zwei Wochen, hat Müller etliche Vorschläge für neue Lösungen mitgenommen, vor allem das flexible Arbeiten betreffend, die nun sukzessive geprüft und gegebenenfalls umgesetzt werden. Seine wichtigste Erkenntnis: “Nach der Corona-Krise wird das Home Office Teil der normalen Arbeitswelt sein und die Unternehmen sind sich bewusst, dass sie in Maßnahmen investieren müssen, die einen sicheren IT-Betrieb gewährleisten, auch wenn dauerhaft dezentral gearbeitet wird.” Damit dürfte das mühsame Argumentieren, warum es sinnvoll ist, Notebooks anzuschaffen, die grundsätzlich mit Dockingstation und Microsoft 365 ausgestattet sind, genauso der Vergangenheit angehören, wie das ständige Mahnen, ausreichend Vorkehrungen gegen etwaige Cyber-Angriffe zu treffen. Um Unternehmen den Einstieg in die dezentrale Arbeitswelt IT-technisch zu erleichtern, wird QDS demnächst den “Workplace-as-a-Service” anbieten, mit dem Unternehmen vorgerüstete Business Notebooks zu flexiblen Laufzeiten buchen können. “Wir überlegen gerade, welche Variante die Beste für alle Beteiligten ist.” Einen Rückfall in alte Zeiten, in denen es lediglich ortsgebundene Arbeitsplätze, bestückt mit Desktop-PCs gab, werde es nach der Corona-Krise jedenfalls nicht geben, schätzt er.

Herausforderung 2: IT-Sicherheit permanent gewährleisten

Zwei weitere Themen, die den IT-Experten unter den Nägeln brennen, sind Datenschutz und IT-Sicherheit. Hier hat das QDS-Team im Zuge der schnellen Umstellung auf Home Office teils gravierende Lücken sowohl technischer Art als auch hinsichtlich des Wissens der Mitarbeiter über “Dos and Don’ts” festgestellt. So hat ein Mitarbeiter eines Kunden für die Firmenarbeit sein privates Laptop nutzen wollen, das vireninfiziert war und auf dem sich naturgemäß persönliche Daten befanden. Das konnte QDS zum Glück durch den Austausch gegen ein geeignetes Notebook verhindern. “Was geschehen wäre, wenn Cyber-Kriminelle sich in das Gerät “eingeschlichen” und außer Unternehmensdaten auch persönliche Daten des Mitarbeiters abgegriffen hätten, möchte ich mir gar nicht vorstellen”. Spezielle Schulungen, um den Blick der Mitarbeiter für suspekte E-Mails und andere Merkwürdigkeiten zu schärfen, organisiert QDS auf Wunsch bereits für Unternehmen. Das ist aber nicht genug, wie die Praxis zeigt. Zudem treibt Müller die Erarbeitung von IT-Notfallplänen gemeinsam mit den Kunden um. “Früher wurde ich von IT-Verantwortlichen in Unternehmen belächelt, wenn ich sie gefragt habe, wie ihre Vorkehrungen für den Fall aussehen, dass es mal keinen Zutritt zum Büro gibt.” Was soll schon passieren?! Da habe man ganz andere Probleme, lauteten unisono die Antworten. Mittlerweile ist jedem klar, was passieren kann und dass das proaktive Vorbereiten der IT auf ein mögliches Worst-Case-Szenario keine Zeitverwendung ist, sondern Pflicht! “Die Erfahrungen der Corona-Krise verdeutlichen sicherlich auch dem größten Skeptiker, dass eine moderne, gut gemanagte IT wesentlich für ein Unternehmen ist, um im akuten Fall handlungsfähig zu bleiben und danach wieder voll durchstarten zu können”, ist Müllers bisheriges Fazit.

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