Moderne Elektrotechnik erhöht den Immobilienwert

November 2018 – Immer mehr private Bauherren/innen legen Wert auf eine moderne Elektroinstallation. Laut der “Deloitte Smart Home-Studie 2018”, für die über 2.000 Deutsche im Alter zwischen 19 und 75 Jahren befragt wurden, erwarten 56 Prozent zusätzlichen Wohnkomfort und 49 Prozent zusätzliche Sicherheit. Zudem versprechen sich 38 Prozent von intelligent vernetzten Smart Home-Systemen, dass sie die Strom- und Heizkosten senken. Doch welchen Einfluss hat eine zeitgemäße elektrotechnische Ausstattung auf die Baufinanzierung und den Immobilienwert? Im Rahmen der Haspa Immobilienmesse, die am 4. November 2018 in Ahrensburg stattfand, hat QDS mit dem Haspa-Immobilienspezialisten Benedikt Kronfeldner darüber gesprochen.

QDS informierte auf der Haspa Immobilienmesse 2018 über Smart Home | Bild: Haspa

QDS: Warum ist das Thema “Smart Home” für die Haspa interessant?

Benedikt Kronfelder: “Smart Home” oder ein intelligentes Zuhause ist in aller Munde. Ich persönlich baue derzeit ein Einfamilienhaus und das bislang schwierigste Thema ist die Haussteuerung. Wir als Haspa verstehen uns unter anderem als Vernetzer. Wir möchten ausgesuchte Unternehmen und unsere Kunden zu diesem “komplizierten Thema” zusammenbringen und es einfach machen. Hierfür benötigt es die entsprechende Expertise, wie zum Beispiel die der Q-Data Service GmbH. Wir als Kreditinstitut passen uns ebenso laufend an Automatisierungsprozesse oder das große Themenfeld Digitalisierung an. Dies ist die gegenwärtige Herausforderung. Am besten ist alles einfach, smart und sofort verfügbar, jedoch braucht es auch einen Menschen, der einen begleitet und fester Ansprechpartner bleibt.

Kein Glasfaseranschluss? Das ist in der heutigen Zeit nicht zukunftsfähig!

QDS: Inwieweit berücksichtigt die Haspa Smart Home-Konzepte bereits in der Baufinanzierung? Ist der Einbau einer zukunftsgerichteten Elektroinstallation beispielsweise für Bauherren/innen von Vorteil, um bessere Konditionen zu bekommen? Und wie schätzen Sie das Thema “Smart Home” im Hinblick auf die zukünftige Werterhaltung bzw. -steigerung einer Immobilien ein? 

Benedikt Kronfeldner: Wir führen bei jedem finanzierten Objekt eine sogenannte “interne Wertermittlung” durch. Im Rahmen der Planungsphase eines Neubauvorhabens berücksichtigen wir die umfangreiche Elektroinstallation als werterhöhend und finanzieren diese mit. Ein einfaches Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie kaufen ein Bestandsobjekt und haben in der heutigen Zeit keinen Glasfaseranschluss. Dies ist einfach nicht zukunftsfähig, da viele Dinge über das Internet gesteuert werden und die Intensität ja eher noch weiter zunehmen wird. Wir als Haspa haben einen Leitsatz: Wir machen es den Menschen einfach ihr Leben besser zu gestalten. Dies sollte auch eine solche Automation mit sichbringen. Wir raten unseren Kunden frühzeitig einen angemessenen Puffer in die Kostenkalkulation einzubeziehen bzw. noch besser frühzeitig einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Bei der Immobilie wird logischerweise immer noch sehr viel Wert auf die Optik sowie die Lage gelegt. Bedient der Standort all meine Bedürfnisse? Treffe ich mit dem Klinker meinen Geschmack? Es fallen in einer Planungsphase sehr viele Themen an. Umso wichtiger ist eine Haussteuerung, die zukunftsfähig ist, meine Wünsche erfüllt und mir mein Leben entspannter/einfacher macht. Vor allem Zeit ist in der heutigen Zeit nicht in Geld zu messen.

QDS: Vielen Dank Herr Kronfeldner für das aufschlussreiche Gespräch.

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Das Interview führte Dagmar Hotze, freie Journalistin.