Home²: Smart Home-Markt braucht mehr Transparenz

Januar 2019 – “Der Andrang an unserem Stand war zeitweise so groß, dass wir kaum mit dem Informieren hinterherkamen”, lautet das Fazit von Reinhard Heymann, Geschäftsführer der Q-Data Service GmbH, nach der Teilnahme an der diesjährigen home², Hamburgs Verbrauchermesse für Immobilieninteressierte und -besitzer. Rund 10.000 Menschen besuchten die Messe zwischen dem  25. bis 27. Januar 2019 auf dem Hamburger Messegelände, auf der 200 Aussteller einen Überblick über Produkte und Leistungen rund um den Bau, Kauf und die Modernisierung der eigenen vier Wände gaben. Der Messestand von QDS, auf dem unter anderem CRESTRON, BRUMBERG Leuchten und Siedle ihre Smart Home-Lösungen präsentierten, wurde zum Teil regelrecht belagert, so groß war das Interesse.

(v.r.) Peter-M. Friemert, Geschäftsfüher ZEBAU GmbH, im Gespräch mit Reinhard Heymann und Torsten Flomm, Grundeigentümerverband Hamburg e. V.. Bild: Dagmar Hotze

“Nach wie vor fehlt es an Transparenz im Smart Home-Markt, das haben uns die Gespräche mit Bauherren/innen wieder einmal gezeigt”, resümiert Heymann. In seinem 30-minütigen Vortrag “SmartHome-Durchblick (transparent)”, den er täglich mehrmals im FORUM I und II vor jeweils rund 30 bis 50 Interessierten gehalten hat, gab er einen Überblick über unterschiedliche Lösungsansätze und -konzepte. “Sie können den Bau eines Smart Homes mit dem Kauf eines Autos vergleichen. Auch hier gibt es vom Kleinwagen mit wenigen Funktionen bis zur Premiumklasse für individuelle Ansprüche eine riesige Bandbreite an Möglichkeiten. Das Entscheidende ist, für sich herauszufinden, was man heute will und in Zukunft möchte”, gab Heymann den Zuhörern/innen mit auf den Weg.

Aufschlussreich war überdies die Podiumsdiskussion “Smarthome – Die Zukunft in unserem Zuhause?”, in der Peter-M. Friemert, Geschäftsfüher ZEBAU GmbH, das Thema Smart Home im Gespräch mit Reinhard Heymann und Torsten Flomm, Grundeigentümerverband Hamburg e. V., erörterte. Bisher spiele vernetztes Wohnen bauvertraglich bei den Mitgliedern keinerlei Rolle, so Flomm. Dies könnte sich jedoch ändern, je weiter die Digitalisierung in der Gesellschaft allgemein voranschreite.