Smart Home Monitor 2021: Potenzial wird zunehmend erkannt

Einer repräsentativen Studie des Hamburger Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH zufolge verwenden 40 Prozent der Deutschen Smart Home-fähige Anwendungen. Dabei wird das wahre Potenzial dieser Produkte immer häufiger abgerufen, während der Anteil der ablehnend eingestellten Bundesbürger stetig sinkt. Die Hauptanschaffungsgründe sind Komfort (61 Prozent), Sicherheit (41 Prozent) und geringere Heiz- bzw. Stromkosten (41 Prozent).

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im November 2020, im Rahmen einer repräsentativen Umfrage, rund 1.500 in Deutschland lebende Personen zwischen 18 und 69 Jahren zum Thema Smart Home befragt. Die Studie erhebt das Marktpotenzial, allgemeine Einstellungen sowie die Nutzung und Nutzungsabsicht hinsichtlich verschiedener Produkt- und Personengruppen. Ferner gibt sie detaillierte Einblicke in die Marktposition von insgesamt 34 Herstellern.

18 Prozent nutzen komplexes Smart Home-System

Aktuell nutzen 40 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Smart Home-fähige Anwendung. Weitere 38 Prozent zeigen sich daran interessiert und 22 Prozent lehnen eine Nutzung ab. Im Vergleich zur vergangenen Erhebung bedeutet dies sowohl eine Abnahme der nutzenden (2019: 46 Prozent) als auch der ablehnenden (2019: 26 Prozent) Personen. Hinsichtlich der Nutzer muss zudem festgehalten werden: 18 Prozent reizen aktuell das smarte Potenzial richtig aus, indem verschiedene Anwendungen zu einem mehr oder weniger komplexen System verknüpft wurden. Im Jahr 2019 lag der Anteil dieser echten Nutzer noch bei zwölf Prozent.

Primäre Anwendunsgsbereiche sind Entertainment und Energiemanagement

Anwendungen der Bereiche Entertainment und Kommunikation sowie Energiemanagement sind weiterhin hauptverantwortlich für die Verbreitung von Smart Home – über die Hälfte der Nutzer besitzt Produkte dieser Kategorien. Neben geringeren Strom- bzw. Heizkosten versprechen sich Nutzer und Interessenten davon vor allem zusätzlichen Komfort. Jedoch ist der Einsatz auch mit Befürchtungen verbunden: 35 Prozent der Nutzer und 40 Prozent Interessenten sorgen sich um die eigene Privatsphäre. Obwohl die Ablehner diese Sorgen teilen, sind bei 80 Prozent zusätzlich monetäre Bedenken vorhanden. Für 61 Prozent existiert ferner keinerlei Aspekt, der sie von einer zukünftigen Nutzung überzeugen könnte – 2019 lag dieser Anteil noch bei 69 Prozent.

Die vollständige Studie können Interessierte unter www.splendid-research.com/smarthome bestellen.

(Quelle: SPLENDID RESEARCH)

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